Was passiert wenn RPC-Over-HTTP und IPv6 aktiviert ist, erkennt der geneigte Exchange-Administrator bei der ersten Nutzung von Outlook Anywhere. Standardmäßig kommuniziert der IIS über das Loopback-Interface auf IPv6, während Exchange auf IPv4 lauscht. Der u.a. benötigte Socket 6004 (NSPI-Proxy) wird damit nur auf dem IPv4-Interface präsentiert. Doch dem kann abgeholfen werden, wenn dem IIS die Nutzung von IPv6 abgewöhnt wird. Dazu erstellt man einen Registry-Eintrag unter
vom Typ DWord32 mit dem Namen DisabledComponents und dem Wert 0xFFFFFF. Nach dem Neustart des IIS funktioniert die Anmeldung via Outlook Anywhere.
Mehr Infos sind auf Franks Exchange FAQ zu finden: http://www.msxfaq.de/clients/rpchttp.htm
Direkter Link zum Thema: http://blog.aaronmarks.com/?p=65
Dieser Bug wurde mit Windows Server 2008 R2 und Exchange Server 2010 mittlerweile behoben. Daher ist die Deaktivierung von IPv6 nicht notwendig.




