Mein heutiges Thema ist leichte Kost für Professionals: Microsofts DHCP-Server. DHCP dient der automatischen Zuweisung von IP-Adressen in Netzwerken. Dadurch wird die Verwaltung der Netzwerkgeräte (DHCP-Client) stark vereinfacht. Der DHCP-Client ermittelt durch Broadcast (DHCPDISCOVER) einen DHCP-Server, welcher mit einer Bestätigung (DHCPOFFER) reagiert. Der Client fordert eine der angebotenen IP-Adressen an (DHCPREQUEST), der Server bestätigt (DHCPACK) oder lehnt ab (DHCPNACK).
Abschließend überprüft der Client, ob ein anderes Gerät im Netzwerk auf die soeben erhaltene IP-Adresse reagiert. Erhält er eine Antwort, wird die IP abgelehnt (DHCPDECLINE) und eine neue angefordert. Alternativ kann ein DHCP-Client seine IP freigeben und dies dem DHCP-Server mitteilen (DHCPRELEASE). Besitzt der DHCP-Client eine statische IP-Adresse, wird das Netzwerk informiert (DHCPINFORM).










Bei DNS-basierten Sperrlisten (DNS-based Blackhole List, kurz DNSBL) handelt es sich um ein Verfahren, um eingehende Mails anhand des sendenden Mailservers auf potentiellen Spam zu überprüfen. Dieser Check findet noch vor der Annahme der Mail statt. Zur Überprüfung wird die IP der Quelle mittels einer DNS-Anfrage an spezielle Provider gesandt. Diese prüfen ihre Blacklists auf einen eventuellen Eintrag und beantworten die DNS-Anfrage mit definierten Loopback-Adressen. Ist der sendende Mailserver als Spamschleuder bekannt, wird er an der Mailzustellung gehindert, unabhängig vom Inhalt der Mail. 